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Nooku Server – Ein Schritt in die richtige Richtung?

Es ist höchste Zeit, hier wieder was zu schreiben. Letztes Wochenende sah ich mir den Livestream von der Joomla! Night in Stokholm (Schweden) an. Als Gastredner war neben Ryan Ozimek, Präsident von Opensource Matters (OSM) auch Johan Janssens von Joomlatools eingeladen.

Mit Spannung erwartete ich seine Präsentation über sein neustes Projekt: Nooku Sever. Ich habe bis dato schon einiges darüber gelesen, aber „gesehen“ habe ich bis dato noch nichts.

Und die Präsentation hat gehalten, was sie im Vorfeld versprochen hatte. Ich war echt beeindruckt, was die Jungs da in so kurzer Zeit (Entwicklung startete erst im Januar 2011) zustande gebracht haben.

Wer den neuen Release von Joomla! schon mal etwas genauer unter die Lupe genommen hat, der hat bestimmt auch bemerkt, dass man in den drei Jahren Entwicklung nicht wirklich weiter gekommen ist. Ausser der Implementierung einer neuen ACL, bringt die neue Version nicht wirklich viel Innovatives mit.

Zudem ist die Version 1.6 noch ziemlich fehlerhaft und für einen stabilen Betrieb einer Webseite im Moment nicht zu empfehlen. Also was tun, wenn man bestehende Projekte betreut oder neue Projekte erstellen will?

Weiter steht noch die Unsicherheit im Raum, wie lange der neue Release überhaupt überleben wird, da man schon von einem Joomla! Release 1,7 redet, der schon im September erscheinen soll.

All diese Argumente bewegen mich, als Webmaster hin und wieder nach Alternativen zu Joomla! umzuschauen. Eigentlich möchte ich ein Tool, dass schon produktiv einsetzbar ist und stabil läuft aber sich trotzdem laufend „sanft“ weiterentwickelt und den gängigen Trends Rechnung trägt.

WordPress zum Beispiel macht das aus meiner Sicht schon ganz gut. Und das ist es, was mir beim Joomla! Projekt fehlt.

Und hier setzt das Nooku Server Projekt an. Man nimmt die Stärken und mehrfach bewährten Funktionen aus der Joomla! 1.5, entfernt die überflüssigen und unbrauchbaren Sachen (wie Legacymode, Hitcounter und so Zeugs), optimiert den Quellcode, so dass er 40% schneller als eine herkömliche Joomla! 1.5 Installation wird, ergänzt zu guter letzt noch fehlende Elemente wie Multisite-Tauglichkeit und Mehrsprachigkeit und schon hat man Nooku Server. Wem das jetzt etwas zu schnell gegangen ist, kann hier die genauen Angaben zu Nooku Server in aller Ruhe selber nachlesen.

Nooku Server kann ab sofort von jedermann gedownloadet und getetstet werden. Man kann sich also direkt von den Vorteilen dieses neuen „Sitebuilders“ überzeugen. Er lässt sich ganz einfach wie eine normale Joomla! 1.5 Installation installieren. Gerade Projekte wo „Agilität“ und „Effizienz“ einen hohen Stellenwert hat, eignet sich Nooku Server ideal.

Aber Vorsicht: Nooku Server befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase. D.h. man sollte die Software noch nicht für den Bau von produktiven Webseiten verwenden. Trotzdem lohnt es sich, mal eine Testinstallation zum Experimentieren einzurichten, um sich selber ein Bild von Nooku Server zu machen.

Wenn es einen Unterschied zwischen der Entwicklung von komerzieller Software und der Entwicklung einer Software innerhalb einer OpenSource Community gibt, so ist es die Schwierigkeit, in einem OpenSource Projekt eine vernünftige Prognose zu machen, in welche Richtung es möglicherweise gehen kann. Darum steht oben im Titel zu diesem Blogpost anstelle eines Ausrufzeichens ein Fragezeichen.

Doch behält man den momentanen Kurs im Nooku Server Projekt, so ist Nooku ein heisser Anwärter für meine Toolbox zur Realisierung künftiger Webprojekte. Vorsorglich habe ich euch eine Downloadpage mit allen wichtigen Links eingerichtet.

Nooku Server Downloadpage
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Was sind eure Meinungen? Was denkt ihr über das Potenzial von Nooku Server? Poste es in den Kommentaren.