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Pagekit – the next Generation Publishing

Das Hamburger Unternehmen YOOtheme, dass mit Joomla! und WordPress Templates gross geworden ist, hat seit kurzem sein eigenes Publishing-System namens Pagekit.

Das Paket kann jedermann kostenlos herunterladen und einsetzen. Ich habe es natürlich sogleich ausprobiert.

Angekündigt war es schon lange. Man wusste nicht genau was kommt, aber es oll toll werden. Dementsprechend gross waren meine Erwartungen. Schon fast habe ich das Projekt wieder aus den Augen verloren, bis ich dann von einem News-Mail informiert wurde, dass die Alphaversion zum Testen bereit ist.

Sofort habe ich mich angemeldet und das Testpaket heruntergeladen und installiert.

Pagekit Installation

Die Installation geht schnell und ist sehr einfach. wer schon mal ein WP oder Joomla! installiert hat, wird es problemlos hinbekommen.

Erster Eindruck

Nach erfolgreicher Installation habe ich mich erstmal ein bisschen durch die Verwaltung (Backend) geklickt. Das Look and Feel ist sehr minimalistisch, was mir persönlich sehr gefällt. Es erinnerte mich ein bisschen an Ghost.

Alles ist dort wo man es sucht und die Usability ist wirklich ausserordendlich gelungen.

Nicht nur die Oberfläche sieht schick aus, auch der Code ist mit 3 MB Paketgrösse anstatt wie bei Joomla! 11 MB sehr schlank. Inhaltlich hat man sich aufs Wesentlichste konzentriert.

Funktionalitäten

Bei meinen Tests hat man es gut gemerkt, dass die Version noch Alpha ist. Es hat noch sehr viele Bugs und ich hatte grosse Probleme einen Artikel zu veröffentlichen. Vor allem der Medienmanager (v.a. Bilder hochladen und im Content platzieren) scheint nicht wunschgemäss zu funktionieren.

Auch die Idee der Widgets (Module) finde ich gut und auch dass man individuell neue Erweiterungen in einer Art Applicationstore beziehen kann, finde ich grossartig.

Natürlich findet man da im Moment praktisch keine Erweiterungen. Eine Core-Updater Funktion ist ebenfalls integriert. Mittels einem API-Schlüssel, der mit dem Online-Pagekit Konto verbunden ist, kann man selber entscheiden welcher Updatepfad (Alpha, Beta, Stable) man verwendet.

Pagekit basiert auf dem Symfony PHP-Framework, so wie es schon Drupal oder Piwik tun. D.h. es ist auch für 3pd-Entwickler interessant, Extension zu machen, da Pagekit gerade auf das bewährte Symfony Framework zurück greift.

Fazit

Das Produkt ist natürlich noch sehr roh. Aber die Richtung stimmt. Ich werde das Projekt auf jeden Fall weiter im Auge behalten und spätestens beim Launch der Stable-Version wieder darüber berichten.