Cyon Hosting
Kostenlos testenDeine Website hat nur das beste Hosting verdient!

Mit dem e-Golf auf einer Testfahrt

Schneller als gedacht, sass ich heute schon im nächsten Elektroauto. Diesmal war ich mit dem e-Golf von VW unterwegs. Da ich jetzt schon die Benzinvariante des Wolfsburgers fahre, wollte ich wissen, wie es sich anfühlt, voll elektrisch unterwegs zu sein.

Ja ihr merkt es schon. Zur Zeit beschäftigt mich dieses Thema relativ stark. So war es eine Frage der Zeit, bis ich im nächsten Elektroauto sitze. Dieses Mal habe ich gleich die ganze Familie mitgenommen. So konnte sich auch meine Frau ein Bild machen, wie es sich mit einem komplett geräuschlosen Motor fährt.

Der e-Golf hat einen anderen Ansatz als Renault mit dem Zoe. Hier hat man ein bestehendes Chassis genommen und nur den Motor und den Antrieb umgestellt. Von aussen unterscheidet sich der e-Golf nicht von seinen Geschwistern der gleichen Modell-Linie. Nur eine dezente blaue Linie sieht sich unterhalb der Scheinwerfer durch die Frontpartie. Begleitet von ein paar kleinen Schriftzügen an der Seite und am Heck.

Als langjähriger VW-Fahrer war mir das Fahren mit dem e-Golf schnell vertraut und es unterschied sich kaum von den Verbrenner-Modellen.

Eine aufschlussreiche Probefahrt

Beim Fahren selber stach die direkte Beschleunigung positiv hervor. Doch ab 80 km/h war Schluss. Wollte man von 80 auf 120 km/h beschleunigen, merkte man doch ein leichtes Zögern. Und die Reichweite schmolz förmlich dahin. Ich fuhr eine Strecke von Solothurn nach Kirchberg. Die effektive Distanz wäre 22km. Doch bei meiner Testfahrt (zugegeben, ich habe die Batterie nicht geschont) stand der km-Verbrauch dieser Stecke bei über 30km.

Vollgeladen hätte ich ca. 180km zur Verfügung. Doch diese Reichweite scheint mir als sehr optimistisch. Ich schätze mal, dass ich mit einem voll geladenen e-Golf, mit den aktuellen Temperaturen und mit Überlandfahrten, ca. 130km weit komme.

Neue e-Golf Modelle ab Anfang 2017

Der einzige Wermutstropfen nach der Probefahrt war für mich die Reichweite. Klar, erwarte ich bei einem Elektroauto keine 400km (ausser bei Tesla). Aber mit der aktuellen Elektro-Modellen hinkt der VW seinen Konkurrenten doch etwas hinterher.

Aber hier soll schon recht bald ein Batterie-Update, die Reichweite um einen Drittel erhöhen. Neu soll statt einer 24,2kWh eine 35,8 kWh Batterie den VW antreiben. So werden Reichweiten um die 300km möglich.

Besonders gefiel mir die Möglichkeit den e-Golf mit Gleichstrom zu laden. So ist das Fahrzeug in 30 Minuten bis zu 80% geladen. Sollte mal eine grössere Reise anstehen, ist das Auftanken unterwegs kein Nachteil. Auch wenn man von einer Befüllung unter 5 Minuten, wie bei den Verbrennern, momentan nur träumen kann.

Wäre der Wolfsburger nicht so teuer, hätte ich mich wohl noch am gleichen Tag zu einem Kauf entschieden. Aber so warte ich mal die neuen Modelle im kommenden Jahr ab.

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich bei der amag Solothurn für die Möglichkeit der Probefahrt, sowie Hr. E. Kaiser für den freundlichen Empfang und die kompetente Beratung vor Ort.